Yozo fürchtet sich bereits als kleiner Junge vor den Menschen, auch vor seiner eigenen Familie. Ihr Verhalten ist ihm unbegreiflich und führt dazu, dass Yozo sie alle als Ungeheuer sieht. Er selbst hat keine Wünsche, kein Verlangen, nicht einmal nach Essen. Er isst einfach, weil es von ihm erwartet wird. Er wagt es nicht, etwas auszuschlagen oder jemandem zu widersprechen, aus Furcht vor einem Konflikt und aus Furcht, das Gegenüber zu verletzen. Bald lernt er, den Narr zu spielen. Er bringt alle zum Lachen und findet dadurch Zugang in die Gesellschaft, hinter der Clownsmaske jedoch quält er sich Tag und Nacht. Nach und nach verliert er sich selbst.
Als Jugendlicher geht er nach Tokio und von da an wird alles noch schlimmer. Yozo sucht seinen Weg und verirrt sich in Frauengeschichten und Alkohol.
Gelesen auf Deutsch, Verlag Anaconda, 143 Seiten, Erstveröffentlichung 1948.