Der Leuchtturm von Ar-Men steht in der Bretagne alleine auf einem Felsen. Der Autor wurde dort Leuchtturmwärter, um die Gelegenheit zu finden, sich selbst zu entfalten. Aus seinem Logbuch entstand dieses Buch.
Meistens hat er Nachtwache, es stürmt an drei von vier Tagen, er beschäftigt sich mit gewissen Lichtstimmungen und feinen Nuancen in seinem Gemüt. Es ist ein lückenhaftes Tagebuch voller Anekdoten und Träume, gibt einen tiefen Einblick in den Alltag auf einem Leuchtturm in den 1960er Jahren, inklusive der gefährlichen Wachablösung und der Wartung des gesamten Turmes. Der Fokus liegt jedoch ganz klar auf der Atmosphäre, dem Licht, den Stürmen, die wunderschön beschrieben sind. Ich kann das Salz noch schmecken.
Gelesen auf Deutsch, Verlag Jung und Jung, 187 Seiten, Erstveröffentlichung 1967.